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Flugmodell-Workshop für junge Flugbegeisterte

von Christoph Ulmann
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Fünf Knaben im Alter zwischen neun und elf Jahren nahmen dieses Jahr am Flugmodell-Workshop des Sommerferienprogramms Elsau teil. Pünktlich um 9 Uhr wurde gestartet – in der fünften Ferienwoche für manch einen noch etwas früh am Morgen. Zum Aufwärmen wurde ein kleiner Wurfgleiter aus Depron gebaut. Die bereits vorgefertigten Teile für den Rumpf, die Flügel und die Leitwerke mussten lediglich mit Filzstiften individuell bemalt und mit UHUpor zusammengeklebt werden. Nach rund eineinhalb Stunden wurde mit dem zweiten, grösseren Modell begonnen. Hierfür hat sich der Quicker von aeronaut schon im Vorjahr bestens bewährt. Die einzelnen Rumpfteile wurden mit schnell trocknendem Weissleim verklebt und anschliessend verschliffen. Für die Verbindung der Leitwerke wurde die im Bausatz enthaltenen Leimtuben verwendet. Vor dem Mittagessen mussten noch die Flügel sowie die Winglets entsprechend der Vorgabe des Bauplanes geschliffen werden.

Die traditionelle Wurst vom Grill konnte dieses Jahr aufgrund des Feuerverbotes leider nicht serviert werden. Stattdessen gab es wahlweise selbst gemachte Hamburger oder Hot Dogs, was bei den Kindern nicht weniger Begeisterung auslöste wie die Grilladen aus den Vorjahren. Nach der Stärkung war das Verkleben der Leitwerke sowie der Flügel mit dem Rumpf und das Ausbalancieren der Modelle an der Reihe. Die Spannung bei den Jungs stieg: Welches Modell wird am besten und weitesten fliegen? Wie jedes Jahr zeigte sich auch in diesem Jahr das Wetter von seiner besten Seite. Und so verlegten wir den Workshop für den Wettbewerbsteil mit Sekundenkleber, Trimmgewicht und unseren Modellen im Gepäck auf die nahe gelegene Schulhauswiese. Nach einer kurzen Einführung zur Wurftechnik und zur definitiven Einstellung des Schwerpunktes wurden die Modelle eingeflogen und mit dem Seitenruder getrimmt. Das Wettfliegen konnte beginnen. Jeder Teilnehmer hatte mit jedem Modell je einen Versuch. Die Wertung der beiden Flüge wurde zusammengezählt. Der Sieg ging an einen Knaben aus der Nachbargemeinde, dicht gefolgt von vier Elsauern. «Ein cooler Workshop, der Spass gemacht hat», waren sich die Teilnehmer einig. Ich danke allen fürs Mitmachen und meiner Frau Karoline für die Unterstützung und die super Hamburger!

*Christoph Ulmann*




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