Deutsche Meisterschaft F3P-Indoor-Kunstflug – ein Erlebnisbericht
Freitagmorgen, 9. November, 10.00 Uhr: letztes Training (zweites Training in dieser Saison 2018/2019) in der Burkertsmatt im Widen.
Ruedi und Philipp machen einige Trainingsflüge und besprechen die letzten Details zur Reise. Hermann wird noch angerufen betreffend Abholzeit. Hermann geht ebenfalls noch kurz trainieren in Birsfelden. Um 11.45 Uhr packen wir in der Burkertsmatt zusammen, gehen tanken und machen uns auf den Weg zu Hermann. Wir treffen pünktlich um 13.15 Uhr bei Hermann ein; er steht bereit.
Wir brechen auf nach Nordhorn, Deutschland. Das Navi zeigt: Ankunft um etwa 19.15 Uhr. Fahrzeit etwa 6 Stunden. Ab 16.00 Uhr treffen wir immer wieder auf Staus. Das Fahren macht so keinen Spass; um 17.30 Uhr machen wir an einer Raststätte Halt und essen Rösti mit Spiegeleiern. Danach geht es weiter, kein Stau mehr; end-lich geht es vorwärts. Neue Ankunftszeit: 21.15 Uhr.
In Nordhorn eingetroffen, beziehen wir unsere Zimmer in einem Sporthotel und gehen anschliessend in die Sportbar. Samstag: Nach dem Frühstück fahren wir zur Halle. Ausladen ist angesagt. Ruedi ist früh dran mit dem einzigen Trainingsflug in der Halle. Eine Stunde später ist Hermann an der Reihe. Philipp darf um 10.40 Uhr mit der letzten Startnummer das Training abschliessen. Der Wettbewerb startet mit den Einsteigern und der Sportklasse. Philipp darf den Vorflug für die Punkterichter machen.
Ruedi zeigt für sein Training einen guten Flug. Bei Hermann sieht man die Steigerung gegenüber der letzten Saison, er hat jedoch mit der niedrigen Hallenhöhe zu kämpfen. Philipp zeigte einen sehr harmonischen Flug, was schliesslich zum 2. Zwischenrang reichte.
Der zweite Durchgang folgt gegen den Abend. Hermann ist als erster der drei Schweizer dran. Beim Versuch, zwischen

den Trägern höher zu fliegen, trifft der Propeller beim zweiten Turn leider an der Hallendecke, der Motor blockiert so, dass Hermann nicht weiterfliegen kann. Es wird unruhig in der Halle; viele bekommen Probleme beim Torquen. Philipp zeigt den Umständen entsprechend einen Superflug. Er ist aber mit seiner Leistung nicht zufrieden. Gerade danach anschliessend ist Ruedi an der Reihe – guter Flug bis zum 1. Turn; unten kommt er leider an den Boden, er kann das Modell gerade noch retten. Guter Flug.
Als die Rangliste ausgehängt wird, ist Philipp 1. mit 1000 Punkten, gefolgt von Derk van der Vecht, 3. Donatas Pauzuolis; beide haben das schlechtere Streichresultat.
Anschliessend geht es zum verdienten gemeinsamen Nachtessen.

Nach dem Frühstück ist Philipp als erster Schweizer an der Reihe. Harmonischer, guter Flug. Anschliessend wird direkt Ruedi angesagt – wieder eine Steigerung gegenüber dem Flug am Vorabend. Anschliessend packt Philipp das Auswendiglernen des Unbekannten. Philipp verpasst fast das Ansagen von Hermann. Schöner Flug von Hermann bis zur Mitte des Programms, dann passiert es: Beim Aufsteigen stellt der Motor ab. Abklärungen ergeben: Der Regler ist am Vorabend kaputtgegangen.
Die Startreihenfolge für das Finale wird ermittelt. Philipp erwischt – wie letztes Jahr – die Startnummer 1. Dann die Rangliste: 1. Donatas mit 2000 Punkten, Derk mit 1998 Punkten und Philipp mit 1995 Punkten. Es scheint spannend zu werden. Philipp eröffnet das Unbekannte. Leider nicht ganz perfekt. Zum dritten Rang reicht es noch. Beim 2. Durchgang kann sich Philipp steigern, leider können sich auch die ersten zwei steigern.
Wow – wieder ein Wochenende erlebt mit super Leistungen der Schweizer Piloten!
Philipp als 3. auf dem Podest Ruedi, Rang 17 Hermann, Rang 20
Donatas Pauzuolis gewinnt die Deutsche Meisterschaft mit 2998,73 Punkten, vor Derk van der Vecht mit 2988 Punkten. 3. Philipp mit 2948,94 Punkten. Um 18.00 Uhr konnten wir dann endlich nach Hause aufbrechen.

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