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9. RC-Akrobatik-Weltmeisterschaft 1975

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Ursprünglich wurde über die Durchführung bereits der 8. F3A-Weltmeisterschaften im Raume Zürich gesprochen. Die Initiative dazu kam aus dem Vorstand der Modellflugleitung der Region 5.


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Die MFK hatte damals Idee und Initiative begrüsst, wollte jedoch, wie es hiess, «die Italiener mit einem Konkurrenzangebot nicht vor den Kopf stossen». Zudem sei, so sagte man, die Zeit recht knapp geworden für eine Bewerbung (eigentlich war es damals nicht viel später als heute). Trotzdem begann die Abklärung verschiedener Fluggelände, welche sich für diese Veranstaltung eignen würden. Sektion Zürich und Region 5 bemühten sich um die Flugplätze Lachen und Schänis, während Herr Wirz vom Zentralsekretariat des Aero Club die Möglichkeiten des Flugplatzes Dübendorf (Durchführungsort der 1. F3A-WM 1960) abzuklären versprach. Der Militärflugplatz Dübendorf, das sei unbestritten, würde in jedem Fall die optimalste Lösung darstellen. Doch haben seit 1960 nicht nur wie beim AeCS Direktoren, Redakteure und Zentralsekretäre fleissig gewechselt, auch die Verwaltung der Militärflugplätze scheint zum Modellflug nicht mehr dieselbe Beziehung zu haben, wie das «früher» der Fall war.

Gleichzeitig setzte sich die Region 5 auf Anraten von Hannes Steiger, Sektionspräsident mit den Berner Modellfliegern, vorallem mit deren Regionalobmann Edwin Wellenzohn in Verbindung. Der Flugplatz Bern-Belpmoos, so meinte Steiger, würde sich sehr gut eignen. Mit viel Einsatz und Initiative hat dann Edwin Wellenzohn parallel zu unseren Bemühungen die Verhandlungen mit den zuständigen Instanzen aufgenommen. In der Region Zürich begann sich je länger je mehr der Flugplatz Lachen herauszukristallisieren, wobei wir durch Franz Meier-Patton, welcher in der dort ansässigen Fluggruppe freundschaftliche Beziehung pflegt, ausgezeichnet unterstützt und eingeführt worden sind. Die Zusage der ausserschwyzerschen Fluggruppe war perfekt, was wir heute nochmals ganz speziell verdanken möchten. Obwohl die Voraussetzungen in Lachen in vielerlei Hinsicht ausgezeichnet waren, muss, um der Objektivität gerecht zu werden, gesagt sein, dass der Flugplatz Bern-Belpmoos durch seine Grösse und vorhandenen Anlagen naturgemäss einiges mehr bietet. Dies mag wohl mitbestimmend gewesen sein, dass sich die MFK im Frühling 1974 für Bern entschieden hat. Obwohl bis heute noch keine offizielle Bewilligung des Luftamtes vorliegt (nune nid gschprängt..) ist der MFK und dem AeCS zu diesem Entscheid zu gratulieren. Nicht nur, dass der Flugplatzchef ein hohes Mass an Begeisterung und Idealismus für diese Weltmeisterschaft von allem Anfang an bewiesen hat, sondern auch, was den Platz selber betrifft, die landschaftliche Umgebung, und nicht zuletzt die Stadt Bern, wo Teilnehmer und Schlachtenbummler aus aller Welt untergebracht sein werden.


Einige Angaben zur F3A-Weltmeisterschaft 1975

Ort:
Flugplatz Bern-Belpmoos

Datum:
8. bis 13. September 1975

Programm:
Montag, 8. September Ankunft der Teilnehmer, Modellkontrolle
Senderkontrolle, offizielle Probeflüge
Dienstag, 9. September Modellkontrolle
Mittwoch, 10. Sept. 1. Durchgang
Donnerstag, 11. Sept. 2. Durchgang
Freitag, 12. Sept. 3. Durchgang
Samstag, 13. Sept. 4. Durchgang
Rangverkündigung, Bankett
Sonntag, 14. Sept.
Eventuell Flugtag, Rückreise.

Organisator:
Aero Club der Schweiz
im Auftrage der Fédération Aéronautique International

Patronat:
Bundesrat Willi Ritschard




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