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Für 1974 provisorisch eingeführte Änderungen bei den RC-Wettbewerbsregeln

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Für das Jahr 1974 werden die im folgenden beschriebenen Aenderungen in den RC-Kategorien provisorisch eingeführt. Ende 1974 wird man dann in der RC-Kommission aufgrund der gemachten Erfahrungen die definitiven Reglemente zusammenstellen.


Sämtliche Schweizermeisterschaften werden dieses Jahr nach diesen neuen Reglementen und Programmen geflogen — während die Regionen selbst entscheiden können, ob ihre Meisterschaften dieses Jahr nach den alten oder aber nach den neuen Reglementen geflogen werden. Eine Regionalausscheidung nach dem alten Modus scheint aber wenig sinnvoll, da die dort qualifizierten Leute nachher am Nationalen die neuen Programme fliegen müssen.


1. Segelflug

Die Landung

Bei beiden Segelfluggategorien erfolgt die Landung in ein 45 mal 15 Meter messendes Landerechteck, welches in drei 15-Meter-Quadrate aufgeteilt ist. Die höchste Punktzahl (bzw. den höchsten Koeffizienten) erhält der Pilot, wenn sein Modell im letzten der drei Felder zum Stehen kommt. Massgebend für die Ziellandung ist der Stillstand des Modells, wobei der Standort der Modellspitze gewertet wird.

Bei beiden Kategorien wird die Landung mit Null bewertet, wenn folgendes zutrifft:

  • Bruch oder Verlieren eines Teiles
  • Stecklandung
  • Einflug über eine Längsseite des Rechtecks
  • Überschlagen des Modells

F3B - Hangflug
  • Keine Aenderungen ausser:
  • Freigabe des Piloten-Standortes
  • Umwandlung des Landekreises in ein Landerechteck

F3B - Hochstart
1. HochstartK 3
2. Kleeblatt (linksbeginnend)K 12
3. Renversement linksK 12
4. Ein Looping gezogenK 6
5. RechteckanflugK 8
6. Landung (5 sec gerader Anflug)
im letzten FeldK 10
im mittleren FeldK 7
im ersten FeldK 5
ausserhalb (in Pistenachse)K 3

2. Motorflug

Bei den Motorfluggategorien (früher RCM und RCMM) wird künftig auf einen Unterschied bezüglich des Flugzeuges verzichtet. Alle Funktionen und Möglichkeiten (Querruder, Einziehfahrwerk, Landeklappen, verstellbare Flügelgeometrie) sind erlaubt.

Trotzdem hat die Kommission an der Aufteilung in zwei Kategorien festgehalten, vorallem um den Nachwuchs zu fördern, aber auch um den nicht extrem trainierenden Mehrkanalflieger eine Startgelegenheit zu bieten, auch wenn die FA1-Kategorie stetig schwieriger wird.


F3A - National (früher RCM)

Flugzeit max. 8 Min. inkl. 3 Min. Startvorbereitung

Bei jedem Vorbeiflug vor den Punktrichtern wird empfohlen, die nächste Figur zu fliegen, mit Ausnahme des Trimmfluges nach dem Start und der Landevorbereitung nach der Vrille. (Gilt als Empfehlung).


Figurenprogramm
1. Start (aus dem Stillstand)K 10
2. Zwei Looping gezogenK 5
3. Rückenflug (ca. 5 Sek.)K 10
4. Renversement linksK 10
5. Zwei Looping gestossenK 10
6. Doppelter ImmelmannK 15
7. Zwei horizontale RollenK 10
8. Drei VrollenK 10
9. LanderechteckK 10
10. Landung
Kreis 15 m ØK 15
30 m ØK 10
ausserhalbK 5

F3A - FA1 (früher RCMM)

Flugzeit max. 10 Min. inkl. 3 Min. Startvorbereitung. Die Zeitmessung beginnt genau 1 Min. nach dem Aufruf.

Jeder Vorbeiflug vor den Punktrichtern wird auch hier als Figur gewertet, ebenfalls mit Ausnahme des Trimmfluges nach dem Start und der Landevorbereitung nach der Vrille.


Figurenprogramm
1. StartK 10
2. Figur «M»K 15
3. Cuban AchtK 10
4. Doppelter ImmelmannK 10
5. Langsame RolleK 15
6. Drei gestossene Looping (aus dem Rückenflug)K 10
7. VierpunktrolleK 15
8. Drei Looping gezogenK 10
9. AchtpunktrolleK 15
10. Liegende Acht (1 1/4 Loop. gestossen + 1 1/4 Loop. gezogen)K 10
11. Drei horizontale RollenK 15
12. ZylinderK 15
13. Rollen-Acht (stehende Acht mit 2 halben Rollen)K 10
14. Drei VrollenK 10
15. LanderechteckK 10
16. Landung
Kreis 15 m ØK 15
30 m ØK 10
ausserhalbK 5



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