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Bericht zur F3A-National-Meisterschaft aus Sicht eines Teilnehmers

von S. Wiesendanger
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Sonntagfrüh, beim Eintreffen der Teilnehmer aus der ganzen Schweiz, zeigte sich das Wetter von seiner guten Seite. Die Sonne auf der Pistenseite warf das Problem auf, die günstigste Flugachse zu wählen.


Nach der kurzen Begrüssung des Organisationschefs erläuterte die Jury die Neuerungen im Reglement. Ihr blieb es nun überlassen, die Flugachse festzulegen. Man entschloss sich für die Rückseite, hinter Zuschauern und Kieshaufen, was für die Piloten hohe Anforderungen beim Plazieren der Figuren bedeutete. Diese Regelung galt nur für den 1. Durchgang. Die erhöhte Anforderung zeigte sich bald am Totalisator. Die niedrigen Punktzahlen ergaben kein klares Bild.


Im 2. Durchgang wurde sauberer und präziser geflogen. Ueberraschenderweise bildete sich eine breite Spitze. Die Zwischenränge zeigten nur ganz minimale Punktdifferenzen. Das bedeutete für die Piloten, dass jede Figur sitzen musste. Ein kleiner Patzer bedeutete das Aus.


Der 3. Durchgang brachte keine Ueberraschungen. Präzision und Präsentation der Figuren liessen jedoch zu wünschen übrig.


Keine grossen Neuerungen sah man bei den Modellen. Der Tiefdecker war nach wie vor die bevorzugte Bauart.


Im grossen und ganzen ist die neue F3A-National-Kategorie eine positive und sicher sehr fördernde Neuerung im Modellflugsport.



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