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Neue Motorgeneration und Modelltechnisches in der F3A-Elite

von
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Wie bereits an anderer Stelle erwähnt, rufen die zahlreichen langgestreckten Rollenfiguren nach schnelleren Modellen. Dafür kam natürlich die neue Motorengeneration mit den grösseren Leistungen wie gewünscht. Es handelt sich im Wesentlichen um folgende Motoren: Webra-Speed, HB 61 (Graupner), Yamada (Simprop) und den Ross 61 (USA). Für die meisten Piloten



war es daher naheliegend, ihre alten Modelle mit diesen neuen Motoren auszurüsten, wobei dem Schalldämpferproblem meistens zu wenig Beachtung geschenkt wird. Damit wurden die Modelle sicher erheblich schneller aber in vielen Fällen auch lauter. Zusammenfassend müsste also gesagt werden, dass die Modelle keine Änderungen erfahren haben (seit ca. 6 Jahren) aber zum grössten Teil wesentlich schneller geworden sind gegenüber 1973. Zwei Ausnahmen: René Schumacher und Bruno Giezendanner versuchten diesem Problem nicht allein mit Motorenstärke beizukommen sondern mit aerodynamisch stark verbesserten Modellen. Der CONDOR von Schumacher zeigt diese Tendenz an seinem aerodynamisch sauber durchgeformten Modell, das an die späten Konstruktionen von Debolt, USA (z. B. Interceptor) erinnert. Bruno Giezendanner setzte erfolgreich seinen SCORPION ein, der allerdings


von den herkömmlichen Akromodellen abweicht und auch vom Flugbild her etwas Umstellung verlangt. Die Erfahrungen mit SCORPION waren sehr ermutigend, was nach SALAMANDRE psychologisch von grösster Wichtigkeit war. Was an diesem Modell verblüfft, ist das enorme Steigvermögen mit relativ bescheidenen Motorendrehzahlen (ca. 10 800 bis 11 200 U/min.), was ein WEBRA SPEED mit Kö-Supermuffler ohne weiteres schafft (Lärmpegel ca. 70 dBA auf 10 m). Das Modell erweist sich als überaus stabil und das Pendelhöhenruder spricht präzise und trotzdem weich an.



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