Sport

Vom Huckepack zum F-Schlepp

von Hans Gratwohl
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Die Schlepppiloten und ihre Flugzeuge sind von unschätzbarem Wert für die Swissakro Connection. Sie ermöglichen es uns, unsere Akrosegler auf die benötigte Höhe zu bringen und machen so unser Hobby erst möglich. Das war aber nicht immer so.


Rückblick

Bereits in den 60er- und 70er-Jahren verspürten Segelflieger den Wunsch, ihre Modelle auf eine Weise auf Höhe schleppen zu lassen, die ihren manntragenden Vorbildern entsprach. In dieser Zeit mangelte es jedoch an leistungsstarken Motoren, die die notwendigen Kräfte erbringen konnten. Es wurde viel experimentiert und ausprobiert, was jedoch oft zu Schäden und Abstürzen führte.

Der Biglift von Multiplex, mit einer Spannweite von 220 ccm bis 240 ccm, war eines der ersten Modelle, das bescheidene Erfolge ermöglichte. Dank seiner Robustheit und Tragfähigkeit konnte er die Anforderungen der Segelflieger erfüllen und trug massgeblich zur Weiterentwicklung des Segelschlepps bei.


Die Entwicklung der Motoren im Segelschlepp

Die Welt des Segelschlepps hat in den letzten Jahrzehnten eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Besonders die Schleppmotoren haben bedeutende Fortschritte gemacht, die es ermöglichen, unsere grossen und schweren Akrosegler auf die gewünschten Höhen zu bringen.

In den 60er- und 70er-Jahren war der grösste damals erhältliche Motor der Webra mit einem Hubraum von 15 ccm. Dieser Motor hatte nur einen Bruchteil der beeindruckenden Leistung, die heutzutage verfügbar ist. Etwas später konnten Modellbauer SuperTiger-Motoren mit 25 und 30 ccm Hubraum kaufen. Diese Motoren waren jedoch nicht immer zuverlässig.


Heutige Fortschritte

Heute ist alles viel einfacher. Schleppmodelle sind in verschiedenen Ausführungen und Grössen erhältlich.

Für unsere Zwecke eignen sich Modelle mit einer Spannweite ab 3 Metern besonders gut, da sie in grossen Höhen gut sichtbar sind. Diese Modelle sind mit Motoren von 150 ccm bis 200 ccm ausgestattet, die besondere Anforderungen an Wartungsfreundlichkeit und Zuverlässigkeit erfüllen. Am häufigsten trifft man heutzutage auf 2- oder 4-Zylinder-Motoren. Seltener sind 4-Takt-Motoren, da sie (noch) weniger Zugkraft haben, etwas langsamer unterwegs und mechanisch aufwendiger konstruiert sind. Trotz dieser Unterschiede bieten alle modernen Motoren eine wesentlich höhere Leistung und Zuverlässigkeit im Vergleich zu den frühen Jahren.

Die Entwicklung der Schleppmotoren hat unser Hobby revolutioniert. Dank der modernen Technik können wir unsere Akrosegler effizient und zuverlässig auf die notwendigen Höhen bringen. Die Fortschritte in der Motorentechnologie haben den Segelschlepp sicherer und zugänglicher gemacht, was es uns ermöglicht, unser Hobby in vollen Zügen zu genießen.

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