Sport

Indoor-Kunstflug – Quo vadis?

von Jürgen Heilig
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Nirgendwo im Bereich RC Modellflug ist man näher an der Action als im Indoor-Kunstflug. Oft ist es so ruhig in der Halle, dass man sogar die Servos hören kann. Die F3P-Teilnehmer bilden fast so etwas wie eine grosse Familie. Der Sport verbindet und es entwickeln sich internationale Freundschaften.


Die Zeiten, als sich ein wettbewerbsfähiges Modell mehr mit Kreativität als mit hohem finanziellem Aufwand erstellen liess, sind leider vorbei. Die extrem leichten Modelle aus CFK und Mylarfolie sind zwar sehr haltbar, aber auch teuer, im Bau arbeitsintensiv und ein Fliegen zusammen mit anderen Indoor-Modellen verbietet sich von selbst, sofern man überhaupt regelmässigen Zugang zu einer Sporthalle für das erforderliche Training bekommt.

Für den Einstieg in F3P gibt es geeignete Modelle aus EPP, aber selbst in der Aufsteigerklasse F3P-AA haben sich bereits CFK-Modelle mit Koaxial-Antrieb fest etabliert, oft Modelle aus zweiter Hand von F3P-A-Piloten. Eventuell doch lieber nur F3P-AF fliegen? Hier ist die Modellauswahl zwar deutlich grösser, aber um vorne mitfliegen zu können, sind meist etliche Modifikationen erforderlich. Spezialeffekte, z.B. Beleuchtung, Verstellpropeller, Bänder, Konfettiabwurf etc., bringen wichtige Zusatzpunkte. Bis zu dem vorgesehenen Flugprogramm die passende Musik gefunden und geschnitten ist und alle Effekte wunschgemäss funktionieren... wirklich einfacher ist das somit auch nicht. ■

Es bleibt spannend...und ich bin gespannt, wohin die Reise geht!

Jürgen Heilig




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