Sport

Schweizer Meisterschaft Akro-Segelflug

von Thomas Portmann
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Am Samstag, 21. September, fanden die nationalen Wettkämpfe im Akro-Segelflug auf dem Modellflugplatz Nimbus im Seehof Geiss statt.


Petrus muss ein Modellflugfan sein! Bei bester Witterung konnte am Samstag, 21. September, die Schweizer Meisterschaft im Akro-Segelflug auf unserem perfekt ausgerüsteten Modellflugplatz stattfinden. Die 22 Piloten trafen schon am frühen Morgen ein und durften auf dem umliegenden Landwirtschaftsland – das vom Grundbesitzer Gabriel Emmenegger freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurde – ihre Fahrzeuge parken und die wunderschönen Flugmodelle bereitstellen.

Beim Akro-Segelflug geht es darum, eine fix vorgegebene Figurenfolge in möglichst perfekter Harmonie und Ausführung abzufliegen und mit einer sauberen Landung noch Zusatzpunkte zu holen. Aus unserem Verein haben auch drei Mitglieder teilgenommen: Adrian Amrein, Willisau/Elias Hälller, Buttisholz, und der Jüngste im Verband, Gabriel Brun (14 Jahre) aus Triengen. Der Wettbewerb gliederte sich in mehrere Durchgänge, wobei die vergebenen Punktzahlen in jedem Durchgang etwas variierten. Der Beste erhielt jeweils 1000 Punkte, die dahinterliegenden Piloten sind prozentual, ihrer Fehlerquote entsprechend, eingegliedert.


Bei jedem Wertungsflug wurden die Modelle auf eine Ausgangshöhe von 550 Metern mit hubraumstarken Motorflugzeugen geschleppt. Nach dem Ausklinken richtet sich das Akro-Segelflugzeug gegen den Wind und beginnt mit seinem Programm. Die Schwierigkeit besteht darin, alle Figuren ohne Motorkraft zu fliegen, wobei natürlich Höhe abgebaut wird. Das Programm endet mit einer sauberen Landung und alle vorgeschriebenen Figuren müssen möglichst perfekt und harmonisch in den zur Verfügung stehenden 500 Metern platziert werden, unter den gestrengen Blicken einer sechsköpfigen Jury.


Jene Modelle, die an der SM in Geiss vorgeflogen wurden, erfordern einen beachtlichen Aufwand an Material, Wissen und finanziellem Engagement. Ein Akro-Segler definiert sich in seiner Grösse in einem Massstab von 1:3 bis 1:2, was einer Dimension von bis zu 6,5 m Flügelspannweite entspricht. Die Modelle entsprechen ihrem Vorbild in Ausführung und Masshaltigkeit möglichst genau. Viele Piloten stecken noch etwas Zusatzaufwand in die Ausgestaltung des Cockpits, was dem Flieger ein äusserst vorbildgetreues Aussehen verleiht.


Der Modellflugverein Nimbus war vor allem für die Bewirtung der Gäste zuständig, was von allen sehr geschätzt wurde. Die Mitglieder zauberten mit einer Feldküche und ihrem Grill ein ausgewogenes Menü auf den Tisch, bei dem auch Kaffee und Kuchen nicht fehlen durften.


Beim letzten Wettbewerbsdurchgang wurde dann noch die Kür geflogen. Jeder Pilot darf seinem Können entsprechend eine frei wählbare Figurenfolge abfliegen. Viele toppen ihre Kür mit zwei Rauchpetarden, die an den Flügel-Enden angebracht, die Schönheit des Fluges an den Himmel zeichnen. Es werden Schwierigkeit und Harmonie in der Ausführung bewertet. Rangliste auf www.modellflug.ch

*Thomas Portmann*




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