Editorial

Weisch, was i meine?

von Emil Giezendanner
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Liebe Modellflugfreunde
Fast ein Naturgesetz, dass dort wo viel geleistet wird, immer auch Kritik zu erwarten ist. Oftmals ist Neid, Angst vor Machtverlust oder Unfähigkeit der Ursprung. Ganz besonders wenn eigene Ideen fehlen oder der Zeit hinterher trotten. Wer viel Arbeit und Herzblut in Organisationen einsetzt, kann und darf deshalb nicht eitel Zustimmung oder gar Unterstützung erwarten.


Das ist verständlich, was leider nicht immer vor Frustration schützen mag. Nehmen wir das nicht ganz einfache Beispiel des Rasenmähens. Für die einen Fliegerkollegen ist er zu früh dran, genau dann nämlich, wenn man Zeit zum Fliegen hätte; für die anderen ist er zu spät, da der Rasen zu lang ist für kleine Räder. Wie soll er sich verhalten? Soll er sein Programm ändern – und auf welche Seite? Statt einen Zickzackkurs zu fahren oder das berühmte Handtuch zu schmeissen, empfehle ich klares und gradliniges Handeln – Korrekturen eingeschlossen. Ein arabisches Sprichwort meint dazu: «Die Hunde bellen, aber die Karawane zieht weiter.» Damit sind wir doch schon nahe an Weihnachten. Dazu wünsche ich allen eine erholsame Zeit und einen guten Start ins neue Jahr. ■

Herzliche Grüsse
Emil Giezendanner




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